Die Bezeichnung "Arktis" leitet sich her aus dem griechischen Wort "árktos" für Bär und bedeutet so viel wie "Land unter dem (Sternbild des) Grossen Bären" - auch wenn Land in diesem Zusammenhang eigentlich nicht zutrifft: Die Arktis ist nämlich eine maximal fünf Meter, oft aber auch nur fünf Zentimeter dicke, riesige Eisfläche - grösser als die USA! Sie verändert sich permanent (im Sommer ist die Eisfläche nur noch etwa halb so gross) und ist aufgrund der Erdrotation ständig in Bewegung.
Kurz: Die Arktis ist eine menschenfeindliche Einöde. Und doch hat diese unwirtliche Eiswüste die Menschen seit jeher in ihren Bann gezogen. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts gingen Wissenschaftler davon aus, dass die Pole der Erde Öffnungen ins Erdinnere darstellten. Deshalb wurde schon früh versucht, in diese unbekannte Welt vorzudringen.
Während der Arktische Ozean als sehr fischreich gilt, haben sich nur wenige Tiere an ein Leben auf der polaren Eisscholle gewöhnt: etwa der Eisbär und der Polarfuchs.
Die Eroberung des Nordpols


